3D-Drucker in Tests: Aktueller Vergleich 2026
Inhalt
- Diese 3D-Drucker sind laut Tests auch 2026 noch die besten
- Beste 3D-Drucker im Vergleich
- Bester 3D-Drucker: Anycubic Kobra S1 Combo
- Preis-Leistungs-Tipp: Creality Ender-3 V3 KE
- Bester 3D-Drucker für zu Hause: Flashforge Adventurer 5M Pro
- Bester Resin-3D-Drucker: Anycubic Photon Mono M7 Pro
- Bester 3D-Drucker für Profis: Creality K2 Plus Combo
- Die besten 3D-Drucker: Darauf kommt es beim Kauf an
- Gute Alternativen zu den besten 3D-Druckern
- 3D-Drucker: Häufige Fragen beantwortet

stock.adobe.com/Seventyfour
Wir zeigen die besten 3D-Drucker 2026 – fünf Modelle mit unterschiedlichen Stärken.
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Zum Autor: Till ist fasziniert vom 3D-Druck und seinen unzähligen Anwendungsmöglichkeiten. Bei TURN ON schreibt er seit 2022 über Technik und begeistert sich vor allem für Software und Automatisierung.
Diese 3D-Drucker sind laut Tests auch 2026 noch die besten
Wir stellen die besten 3D-Drucker vor, die in Tests von Fachmagazinen gut abgeschnitten haben. Zuerst zeigen wir dir das beste Gesamtpaket, dann unseren Preis-Leistungs-Tipp. Anschließend folgen weitere empfehlenswerte Modelle für unterschiedliche Anforderungen und Budgets.
Die Links in der folgenden Liste führen dich direkt zum jeweiligen Produkt im Shop:
- Bester 3D-Drucker: Anycubic Kobra S1 Combo
- Preis-Leistungs-Tipp: Creality Ender-3 V3 KE
- Für den Einsatz zu Hause: Flashforge Adventurer 5M Pro
- Für detailreiche Resin-Drucke: Anycubic Photon Mono M7 Pro
- Für große und professionelle Projekte: Creality K2 Plus Combo
Top 3 Kategorien im Shop: 3D-Drucker, Filament, 3D-Stifte
In der folgenden Tabelle kannst du die besten 3D-Drucker miteinander vergleichen. Klicke auf das Feld „Auswahl für den Vergleich“ mit dem Pfeil: Es öffnet sich ein Drop-down-Menü mit allen vorgestellten Modellen.
Tipp: Wenn du dich noch gar nicht mit 3D-Druckern beschäftigt hast, wirf einen Blick in unsere Kaufberatung weiter unten. Sie hilft dir, die hier vorgestellten Modelle einzuordnen und Details besser zu verstehen.
3D-Druck: Abkürzungen kurz erklärt Druckmaterialien:
- ABS = Acrylnitril-Butadien-Styrol
- ASA = Acrylnitril-Styrol-Acrylat
- CF = Carbon Fiber (Kohlenstofffaser)
- PA-CF = Polyamid mit Kohlenstofffaserverstärkung
- PET = Polyethylenterephthalat
- PETG = glykolmodifiziertes Polyethylenterephthalat
- PLA = Polylactid, auch Polymilchsäure
- PPA-CF = Polyphthalamid mit Kohlenstofffaserverstärkung
- TPU = thermoplastisches Polyurethan
Druckverfahren und Technik:
- FDM = Fused Deposition Modeling (Schmelzschichtung)
- FFF = Fused Filament Fabrication (Fertigung mit geschmolzenem Filament)
- SLA = Stereolithografie (flüssiger Kunststoff wird mit UV-Lasern ausgehärtet)
Bester 3D-Drucker: Anycubic Kobra S1 Combo
Der Anycubic Kobra S1 Combo ist unsere Top-Empfehlung, weil er schnell und präzise mit mehreren Farben druckt. Für das hohe Tempo sorgt die CoreXY-Bauweise: Der Druckkopf bewegt sich schnell über die Fläche, während das Druckbett nur schrittweise absinkt.
Die Farben liefert das ACE Pro, eine separate Box für vier Filament-Rollen. Sie führt dem Drucker automatisch den benötigten Kunststofffaden zu und hält das Material zugleich trocken. Mit einer zweiten Box sind bis zu acht Farben möglich.

Anycubic
Das Trocknen hilft vor allem bei PETG, einem robusten Kunststoff, der Feuchtigkeit aus der Luft aufnehmen kann. Flexibles TPU unterstützt der Drucker ebenfalls, allerdings nur einfarbig: Die Rolle kommt dafür auf den externen Spulenhalter und wird direkt in den Drucker geführt statt über das ACE Pro.
Ein Nachteil des Mehrfarbdrucks: Bei jedem Farbwechsel spült der Drucker Filament-Reste aus. Dadurch dauern Drucke länger und es entsteht zusätzlicher Kunststoffabfall.
Das sagen Tester zum Anycubic Kobra S1 Combo
TechRadar (03/25) bewertet den Kobra S1 Combo mit 4,5 von 5 Sternen. Die Tester loben das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Präzision und den Mehrfarbdruck. Als Nachteile führen sie an, dass Drucker und ACE Pro jeweils eine eigene Steckdose benötigen und höchstens acht Filamente genutzt werden können.
Chip.de (07/26) vergibt die Gesamtnote „gut“ (1,8). Die Ausstattung, die Materialauswahl und die Bedienung überzeugen. Den Testern zufolge braucht die Druckqualität aber teilweise Feintuning, außerdem sei der Aufbau umständlicher als bei den besten Konkurrenten.
Vorteile und Nachteile des Anycubic Kobra S1 Combo
Vorteile
- Mehrfarbdruck mit vier oder acht Filamenten
- aktive Filament-Trocknung
- geschlossenes CoreXY-Gehäuse
Nachteile
- längere Druckdauer und mehr Abfall bei Farbwechseln
- TPU nur einfarbig und über externen Spulenhalter nutzbar
Preis-Leistungs-Tipp: Creality Ender-3 V3 KE
Der Creality Ender-3 V3 KE ist unser Preis-Leistungs-Tipp für Anfänger, die günstig starten, aber nicht mit langsamer Technik leben möchten. Besonders praktisch bei diesem Modell: Bei der automatischen Nivellierung vermisst der Drucker sein Druckbett und gleicht kleine Höhenunterschiede selbst aus. So gelingt die wichtige erste Druckschicht leichter.
Der Touchscreen vereinfacht die Bedienung direkt am Gerät. Du kannst Druckdateien aber auch über WLAN vom Computer aus senden (über die Software Creality Print) oder den Drucker per Smartphone steuern (über die Creality-Cloud-App).

Creality
Creality nennt als Drucktempo bis zu 500 Millimeter pro Sekunde (mm/s). Das sinnvolle Tempo hängt in der Praxis jedoch vom Modell und vom Filament ab, also dem verwendeten Kunststofffaden. Der offene Rahmen des 3D-Druckers hält den Preis niedrig und erleichtert Wartungsarbeiten. Gut dazu passen einfach zu druckendes PLA, robustes PETG und flexibles TPU. ABS und ASA benötigen möglichst gleichmäßige Wärme und sind daher nur mit einem zusätzlichen Gehäuse sinnvoll.
Das sagen Tester zum Creality Ender-3 V3 KE
TechRadar (02/24) bewertet den Drucker mit 4,5 von 5 Sternen. Das Tempo, die Druckqualität und die Bedienung zählen für die Redaktion zu den Stärken. Allerdings sehen die Tester bei der Maßhaltigkeit noch Luft nach oben, auch die App überzeugt sie weniger.
Tom’s Hardware (02/24) bewertet das Modell ebenfalls mit 4,5 von 5 Sternen. Positiv fallen das automatische Nivellieren, der offene Softwareansatz und der Direct-Drive-Extruder mit Filament-Förderung direkt am Druckkopf auf. Die Tester kritisieren, dass kein Beschleunigungssensor zum Lieferumfang gehört und Crealitys Oberfläche für die Druckersteuerung eingeschränkt ist.
Vorteile und Nachteile des Creality Ender-3 V3 KE
Vorteile
- unkomplizierte automatische Nivellierung
- hohes Tempo für die Preisklasse
- Touchscreen und WLAN
Nachteile
- offener Bauraum
- keine Kamera im Lieferumfang
Bester 3D-Drucker für zu Hause: Flashforge Adventurer 5M Pro
Der Flashforge Adventurer 5M Pro eignet sich besonders für zu Hause – dank des geschlossenen Gehäuses, der Filter und der automatischen Einrichtung. Die geschlossene Bauform hält Zugluft fern und begünstigt so gleichmäßige Drucke. Ein HEPA-Filter soll feine Partikel auffangen, ein Aktivkohlefilter einen Teil der Dämpfe binden. Gute Raumlüftung ersetzt das aber nicht.

Flashforge
Der Adventurer verarbeitet neben PLA und PETG auch wärmebeständigeres ABS und ASA. Mit passender Düse druckt er zudem Kunststoffe, die durch eingelagerte Fasern steifer werden. Besonders praktisch: Ein Sensor meldet, wenn die Filament-Rolle leer ist.
Die biegsame Druckplatte erleichtert das Ablösen fertiger Teile. Die Kamera rundet das Paket ab. Damit kannst du den 3D-Druck aus der Ferne überwachen und zum Beispiel ein Video des Druckvorgangs aufnehmen – das du später etwa im Zeitraffer abspielst.
Das sagen Tester zum Flashforge Adventurer 5M Pro
Heise (04/24) kommt zum Gesamturteil 4,5 von 5 Sternen. Die einfache Inbetriebnahme, die gute Verarbeitung, die große Materialauswahl und die hohe Druckqualität überzeugen im Test. Kritik gibt es für den sehr einfachen Rollenhalter und die wenig intuitive Slicer-Software, die 3D-Modelle in Druckbahnen übersetzt.
Die 3D-Druck-Spezialisten von 3Dnatives (06/24) vergeben 9,5 von 10 Punkten. Die einfache Handhabung, der angemessene Preis, das starke Tempo und die gute Druckqualität heben die Tester positiv hervor. Dafür kritisieren sie den Bauraum als „begrenzt“ und bemängeln die fehlende Mehrmaterialfunktion.
Vorteile und Nachteile des Flashforge Adventurer 5M Pro
Vorteile
- geschlossenes Gehäuse mit Luftfilterung
- Kamera
- automatische Kalibrierung
- große Materialauswahl
Nachteile
- kein Mehrfarbdruck
- Slicer nicht durchgehend intuitiv
Bester Resin-3D-Drucker: Anycubic Photon Mono M7 Pro
Der Anycubic Photon Mono M7 Pro ist die Spezialempfehlung für Miniaturen, Schmuckmodelle und andere Objekte mit sehr feinen Konturen. Er druckt mit Resin, also flüssigem Kunstharz.
Sein 14K-LC-Display ist nicht etwa ein Bildschirm zur Bedienung, sondern eine präzise Lichtmaske: Sie lässt das UV-Licht der darunterliegenden Lichtquelle nur an den Stellen durch, an denen das Harz aushärten soll. So entstehen feinere Details als bei einem Filament-Drucker mit Düse.

Anycubic
Der beheizte Behälter hält das Harz auf einer gut verarbeitbaren Temperatur, die automatische Nachfüllung erspart häufiges Nachgießen. Trotzdem ist der Ablauf aufwendiger als bei einsteigerfreundlichen FDM-3D-Druckern mit PLA.
Resin-Druck verlangt außerdem einen eigenen Arbeitsplatz. Denn ungehärtetes Harz darf nicht auf die Haut gelangen. Zudem müssen gedruckte Teile gewaschen werden und anschließend unter UV-Licht vollständig aushärten.
Das sagen Tester zum Anycubic Photon Mono M7 Pro
TechRadar (06/24) bewertet den M7 Pro mit 4,5 von 5 Sternen. Als Stärken nennt die Redaktion die hohe Auflösung der Drucke, das hohe Tempo, die Temperaturregelung und die automatische Harzzufuhr. Zu den Kritikpunkten zählen der hohe Anschaffungspreis und die „traditionelle Geräteform“, die für diese Geräteklasse aber nicht ungewöhnlich ist.
Tom’s Hardware (08/24) bewertet den M7 Pro mit 4 von 5 Sternen. Das Magazin lobt die Detailtreue, das Tempo, den werkseitig nivellierten Druckteller und den beheizten Harzbehälter. Kritisch sehen die Tester, dass sich der Behälter wegen der Heizung etwas umständlicher handhaben lässt.
Vorteile und Nachteile des Anycubic Photon Mono M7 Pro
Vorteile
- sehr hohe Detailauflösung
- beheizter Harzbehälter
- automatische Harznachfüllung
Nachteile
- zusätzlicher Wasch- und Aushärtungsprozess
- sorgfältiger Umgang mit flüssigem Resin nötig
Bester 3D-Drucker für Profis: Creality K2 Plus Combo
Der Creality K2 Plus Combo richtet sich an erfahrene Hobbyanwender, Entwicklungsbüros und kleine Serienfertiger. Sein Druckraum von 350 × 350 × 350 Millimetern schafft Platz für große Prototypen, Cosplay-Teile oder mehrere Werkstücke in einem Durchlauf. Das mitgelieferte CFS ist eine Box, die vier Filament-Rollen verwaltet und automatisch zwischen ihnen wechselt. Mit vier solcher Boxen sind bis zu 16 Farben möglich.

Creality
Die beheizte Kammer hält den Innenraum gleichmäßig warm, damit sich anspruchsvolle Kunststoffe beim Abkühlen weniger verziehen. Laut Creality erreicht die Kammer bis zu 60 Grad Celsius, die Düse bis zu 350 Grad Celsius. Dadurch verarbeitet der K2 Plus auch PA-CF und PPA-CF. Das sind mit Kohlenstofffasern verstärkte Kunststoffe für steife und belastbare Teile.
Der 35 Kilogramm schwere Drucker braucht allerdings viel Stellfläche. Für Prototypen und kleine Serien ist er gut gerüstet. Aber eine industrielle Produktionsanlage mit entsprechendem Service ersetzt er nicht.
Das sagen Tester zum Creality K2 Plus Combo
Tom’s Hardware (01/25) bewertet den K2 Plus Combo mit 4,5 von 5 Sternen. Der große Bauraum, das hohe Tempo, die beheizte Kammer und der Vierfarbdruck überzeugen im Test. Kritisch sieht die Redaktion die langen Aufheizzeiten bei manchen Projekten und den hohen Materialabfall des Farbsystems.
TechRadar (03/25) bewertet das Combo-Modell auch mit 4,5 von 5 Sternen. Sie loben die gute Verarbeitung, die Materialvielfalt und die hohe Druckqualität. Als Nachteile nennt die Redaktion die große Stellfläche und den langsamen Mehrfarbdruck.
Vorteile und Nachteile des Creality K2 Plus Combo
Vorteile
- sehr großer Bauraum
- aktiv beheizte Kammer
- Mehrfarbdruck und technische Filamente
Nachteile
- hoher Platzbedarf
- viel Spülmaterial beim Farbwechsel
Die besten 3D-Drucker: Darauf kommt es beim Kauf an
Im Folgenden geben wir Tipps, was du bei der Anschaffung eines 3D-Druckers beachten solltest. Außerdem erfährst du, was es mit den verschiedenen Druckverfahren auf sich hat.
FDM oder Resin: Welches Druckverfahren passt?
FDM beziehungsweise FFF schmilzt Kunststoff-Filament und legt es Bahn für Bahn ab. Das Verfahren ist günstig, gut zugänglich und eignet sich für Halterungen, Gehäuse, Spielzeug und funktionale Prototypen. Sichtbare Schichtlinien gehören dazu. Für die meisten Einsteiger ist FDM die vernünftige Wahl.
Resin-Drucker härten flüssiges Kunstharz mit Licht aus. Klassische SLA-Geräte zeichnen die Schichten mit einem Laser, LCD-Modelle belichten jeweils eine ganze Schicht durch eine Maske. Beide bilden feinste Oberflächen und kleine Details besser ab als FDM-Drucker. Allerdings musst du die Druckstücke waschen, nachhärten lasen und dich vor ungehärtetem Harz schützen. Für Miniaturen oder Schmuck lohnt sich der Mehraufwand. Für robuste Alltagsbauteile ist FDM meist praktischer.
Bauraum, Druckqualität und Tempo
Ein größerer Bauraum erlaubt große Modelle, erhöht aber den Preis und den Platzbedarf des 3D-Druckers. Für typische Haushaltsprojekte reichen etwa 220 bis 250 Millimeter Kantenlänge. 350 Millimeter lohnen sich erst, wenn du größere Prototypen drucken möchtest.
Das Maximaltempo allein sagt wenig über ein gutes Ergebnis aus. Denn hohe Beschleunigung kann Vibrationen und sichtbare Muster erzeugen.

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Für Passungen zählt die Maßhaltigkeit, für Figuren die Detailwiedergabe. Prüfe außerdem die Qualität von Überhängen und Brücken (also den Stellen, wo der Drucker den Kunststoff ohne eine Unterlage aufträgt). Auch die Qualität der ersten Schicht ist entscheidend, denn sie bildet die Grundlage für das ganze Modell.
Generell gilt: Eine zuverlässige automatische Nivellierung spart im Alltag oft mehr Zeit als ein theoretischer Geschwindigkeitsrekord.
PLA, PETG oder ABS: Das richtige Filament
PLA ist preiswert, verzieht sich wenig und lässt sich leicht drucken. Für Figuren, Deko und erste Prototypen ist es ideal. PETG ist zäher, temperaturbeständiger und eignet sich besser für Halterungen oder mechanische Teile. Es kann allerdings Fäden ziehen und haftet stark am Druckbett. Einsteiger starten am besten mit PLA und wechseln bei belastbaren Teilen zu PETG.
ABS verträgt Wärme und mechanische Belastung besser, neigt aber zum Verziehen und setzt stärkere Dämpfe frei. Dafür brauchst du einen geschlossenen Drucker und einen gut gelüfteten Raum.
Mehrfarbdruck, Software und Folgekosten
Mehrfarbsysteme ziehen die verschiedenen Filamente automatisch ein und aus. Das klingt bequem, verlängert die Druckzeit aber aufgrund der Wechsel. Ein Spülturm oder Auswurf reinigt außerdem bei Farbwechseln die Düse und verbraucht so zusätzliches Material. Mehr Farbe bedeutet deshalb fast immer eine längere Druckdauer und mehr Abfall. Für Logos und Figuren ist das attraktiv, für einfarbige Funktionsteile nicht.
Achte beim 3D-Drucker-Kauf auf einen verständlichen Slicer, brauchbare Materialprofile, WLAN-Unterstützung und dass Ersatzteile für das Modell erhältlich sind. Folgekosten entstehen durch Filament oder Resin, neue Düsen, Druckplatten und Filter – und beim Resin-Druck auch durch Handschuhe, Reinigungsmittel sowie eine UV-Lampe für die UV-Nachhärtung.

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Aufstellung und Sicherheit
Beim Filament-Druck können flüchtige organische Verbindungen und ultrafeine Partikel entstehen. Das US-Institut für Arbeitsschutz NIOSH und die US-Umweltbehörde EPA empfehlen deshalb möglichst emissionsarme Materialien, 3D-Drucker mit Gehäuse, eine wirksame Lüftung und möglichst wenig Aufenthalt direkt neben dem laufenden Gerät. Ein geschlossener Drucker mit Filter ist hilfreich, ersetzt aber keine Frischluft.
Stell das Gerät stabil auf – und keinesfalls im Schlaf- oder Kinderzimmer. Heiße Düsen, bewegliche Achsen und flüssiges Resin gehören nicht in Kinderhände. Beim Umgang mit Resin gelten zusätzlich die Herstellerhinweise zu Schutzbrille, geeigneten Handschuhen und zur Entsorgung des Kunstharzes.
So werden 3D-Drucker getestet
Fachmagazine beurteilen zuerst den Aufbau, die Kalibrierung, den Slicer und die Bedienung von 3D-Druckern. Anschließend drucken sie standardisierte Modelle wie den 3DBenchy sowie komplexere Figuren und technische Prüfkörper. Diese zeigen das Schichtbild, die Qualität der Überhänge und Brücken, die Kühlung, die Maßhaltigkeit und mögliche Vibrationen. Seriöse Tests messen nicht nur die Druckzeit, sondern beurteilen auch das Ergebnis bei diesem Tempo.
Hinzu kommen:
- Langzeitzuverlässigkeit
- Materialwechsel
- Betriebsgeräusch
- Kamera
- Netzwerkfunktionen
- Wartung
Bei Mehrfarbmodellen zählen zusätzlich die Wechselqualität und der Materialabfall. Resin-Tests prüfen außerdem die Belichtung, die Detailauflösung, die Harzhandhabung sowie das Waschen und Aushärten.
Gute Alternativen zu den besten 3D-Druckern
Hier findest du weitere empfehlenswerte 3D-Drucker für unterschiedliche Anforderungen und Budgets.
- Flashforge Adventurer 5M: Der Adventurer 5M bietet die schnelle CoreXY-Mechanik des Pro-Modells für einen niedrigeren Preis. Igor’s Lab (02/25) zieht ein positives Fazit zum Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu den Pluspunkten zählen die zuverlässigen Drucke, die starke Haftung, das gute Druckbild und die kompakte Bauweise. Als Nachteile nennt der Test die hohe Lautstärke von 62,3 dB(A) sowie die fehlende Kamera und Beleuchtung.
- Creality Hi Combo: Der Hi Combo ist eine preiswerte Alternative für den Mehrfarbdruck. Von TechRadar (07/25) erhält er 4,5 von 5 Sternen. Besonders überzeugen das Preis-Leistungs-Verhältnis, das zuverlässige Mehrfarbsystem CFS, die einfache Bedienung und die Druckqualität. Die Maßhaltigkeit fällt nur mittelmäßig aus, zudem dauern mehrfarbige Drucke lange und erzeugen viel Abfall.
- Creality K2 Combo: Der K2 Combo unterstützt vier Farben und hat ein geschlossenes 260-mm-CoreXY-Gehäuse. CGMagazine (04/26) bewertet das Modell mit 9 von 10 Punkten. Zu seinen Stärken gehören die zuverlässige Druckleistung, die gute Haftung und der stabile Betrieb über Hunderte Druckstunden. Als Nachteile nennt das Magazin die für Neulinge unnötig komplizierte Anleitung und Ersteinrichtung sowie den hohen Filament-Abfall beim Mehrfarbdruck.
- Creality K2 Pro Combo: Der K2 Pro Combo ist der Mittelweg zwischen K2 und K2 Plus. Bei TechRadar (10/25) erreicht er 4,5 von 5 Sternen. Für das Modell sprechen das hohe Tempo, die gute Verarbeitung, die einfache Bedienung und die zuverlässigen Drucke. Als Nachteile nennt TechRadar den vergleichsweise langsamen Mehrfarbdruck und den hohen Filament-Abfall.
3D-Drucker: Häufige Fragen beantwortet
Der Flashforge Adventurer 5M Pro ist unsere Empfehlung für zu Hause. Das geschlossene Gehäuse, der Filter, die Kamera und die automatische Kalibrierung erleichtern den Betrieb. Lüfte trotzdem immer gut durch und stelle den 3D-Drucker nicht ins Schlaf- oder Kinderzimmer.

