Honor 600 Pro im Test: Der Flaggschiff-Killer des Jahres
Inhalt
- Fazit zum Test des Honor 600 Pro
- Honor 600 Pro im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
- So habe ich das Honor Pro 600 getestet
- Design: Gut abgekupfert
- Display: Strahlend helles OLED-Display mit Sonnenlichtmodus
- Ausstattung & Software: Sechs Jahre Android- und Sicherheitsupdates
- Kamera: Schöne Fotos bei Tag und Nacht
- Performance: Lässt Xiaomis aktuellem Flaggschiff keine Chance
- Akku: Laden mit 80 Watt
- Preis: Ist das noch gehobene Mittelklasse?
- Zusammenfassung zum Test des Honor 600 Pro: Das Honor 600 Pro ist ein Flaggschiff-Killer
- Alternativen mit guten Testergebnissen zum Honor 600 Pro
- Honor 600 Pro: Häufig gestellte Fragen beantwortet

TURN ON
Das Honor 600 Pro brilliert im TURN ON Test als echter Flaggschiff-Killer. Was das Android-Smartphone so gut macht und wie alltagstauglich es ist, erfährst du in meinem Erfahrungsbericht.
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Zum Autor: Alex hat für TURN ON bereits einige Smartphones getestet. Ansonsten fühlt er sich in den Bereichen Audio, Tablets und Notebooks zu Hause.
Fazit zum Test des Honor 600 Pro
Das Honor 600 Pro ist ein wahrer Flaggschiff-Killer, der so gut wie keine Schwächen hat. Die Highlights sind das extrahelle OLED-Display, die einem Flaggschiff würdige Leistung und das starke Kamera-Set-up. Kleinere Abzüge gibt es für die vorinstallierten Drittanbieter-Apps, den lahmen USB-C-2.0-Anschluss und die nur durchschnittliche Ultraweitwinkellinse.
Vorteile und Nachteile des Honor 600 Pro
Vorteile
- enorm helles OLED-Display
- sehr gute Ausstattung & langer Update-Support
- sehr gute Kamera
- starke Performance
- lange Akkulaufzeit & kurze Ladezeit
Nachteile
- Bloatware
- nur USB-C 2.0
- nur durchschnittliche Ultraweitwinkelkamera
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Punkten
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Honor 600 Pro im Test: Die wichtigsten Infos zum Gerät
Das Honor 600 Pro ist das neue Mittelklasse-Topmodell des Herstellers. Ausgestattet mit Premiumtechnik wie dem Top-Chip der Vorjahresgeneration Snapdragon 8 Elite, einer 200-Megapixel-Kamera und einem riesigen Akku möchte das Smartphone die Lücke zur Oberklasse schließen. Ich durfte das Gerät einige Tage lang testen und verrate in meinem Praxistest, ob das Honor 600 Pro das Zeug zum Flaggschiff-Killer hat.
Honor 600 Pro: Technische Daten
- Display: 6,57 Zoll, 2.728 × 1.264 Pixel, AMOLED, 120 Hz, 8.000 Nits
- Prozessor: Snapdragon 8 Elite
- Arbeitsspeicher: 12 GB
- Rückkameras: 200-Megapixel-Hauptkamera, 50-Megapixel-Periskop-Telekamera mit 3,5-fachem optischen Zoom, 12-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera
- Selfiekamera: 50-Megapixel-Frontkamera
- Speicher: 512 GB
- Anschlüsse: USB-C 2.0
- Betriebssystem: Android 16 (MagicOS 10)
- Akku: 6.400 mAh
- Gewicht: 195 Gramm
So habe ich das Honor Pro 600 getestet
Ich habe das Honor 600 Pro im Hamburger TURN ON Studio, bei mir zu Hause und unterwegs in Hamburg auf Herz und Nieren geprüft. Da der Hersteller das Smartphone an der Schwelle zwischen Mittel- und Oberklasse positioniert, lag mein Fokus darauf, wie nah das Gerät hinsichtlich Leistung und Ausstattung wirklich ans Premiumsegment herankommt.
Das Testgerät ist eine Leihgabe von MediaMarkt. Weder der Hersteller Honor noch MediaMarkt haben auf meinen redaktionellen Praxistest Einfluss genommen.

TURN ON
Design: Gut abgekupfert
Das Erste, was mir beim Auspacken des Honor 600 Pro auffällt, ist: Es sieht aus wie das iPhone 17 Pro. Beim Design der Kamerainsel, der Anordnung der Linsen und der wie Kunststoff anmutenden Rückseite aus kalt gefrästem Glas mit mattem Finish hat sich Honor eindeutig von Apple inspirieren lassen. Klar, das ist ein wenig einfallslos, stört mich persönlich aber null. Mir gefällt das Design des Honor 600 Pro.
Außerdem mag ich die handliche Größe des Geräts von 15,6 × 7,47 × 0,78 Zentimetern mit mühelos bedienbarem 6,57-Zoll-Display. Die Displayränder sind mit 0,98 Millimetern so schmal, dass ich sie mit bloßem Auge kaum erkenne. Allerdings ist das nur ein Designelement, denn das aktive Display beginnt erst 2,25 Millimeter vom Rand entfernt.
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Das Honor 600 Pro bietet mit IP68/69K die höchste verfügbare Schutzklasse. Es ist vollständig staubdicht, übersteht dauerhaftes Untertauchen in 1,5 Meter Wassertiefe und hält sogar einer Hochdruck- und Heißwasserreinigung mit bis zu 100 bar beziehungsweise bis zu 80 Grad Celsius stand. Damit eignet sich das Smartphone prima für Outdoor-Tätigkeiten jeder Art.
Das Honor 600 Pro ist in drei Farboptionen erhältlich:
Display: Strahlend helles OLED-Display mit Sonnenlichtmodus
Das 6,57 Zoll große AMOLED-Display löst mit scharfen 2.728 × 1.264 Pixeln auf und bietet eine adaptive Bildwiederholrate, die je nach angezeigtem Inhalt zwischen 60, 90 und 120 Hertz wechselt.
Die große Stärke des Displays ist die Bildschirmhelligkeit: Laut Hersteller sollen die hellsten HDR-Highlights mit bis zu unglaublichen 8.000 Nits leuchten. Die Kollegen von GSMArena (05/26) messen bei automatischer Helligkeit und mit aktiviertem Sonnenlichtmodus eine maximale Helligkeit von 1.766 Nits bei der Darstellung von SDR-Inhalten – das ist Flaggschiff-Niveau.

TURN ON
Für HDR-Inhalte kitzeln die Experten im 10-Prozent-Fenster 6.044 Nits aus dem Display heraus. Ein überragender Wert. Gut möglich, dass es in kleineren Bildausschnitten die 8.000 Nits erreicht. Das macht die Darstellung von passenden Inhalten sehr beeindruckend, etwa wenn du im Zug deine Lieblingssserie in HDR-Qualität streamst.
Ich kann selbst unter direkter Sonneneinstrahlung mühelos alles vom Display ablesen. Es leuchtet sogar so hell, dass mir die Reflexionen auf dem glänzenden Bildschirm überhaupt nicht negativ auffallen. Genauso positiv fällt mein Fazit zur HDR-Performance aus: Dank der hohen HDR-Helligkeit überzeugt das Display auf ganzer Linie mit beeindruckenden Effekten und feinen Kontrastabstufungen.
Ausstattung & Software: Sechs Jahre Android- und Sicherheitsupdates
Die Ausstattung mit Konnektivitätsstandards und Sicherheitsfeatures ist für die Mittelklasse sehr gut. Das Honor 600 Pro punktet auch hier mit Premiumfeatures wie Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.0. Mit dem langsamen USB-C-Standard 2.0 findest du aber auch klassische Ausstattungselemente aus der Mittelklasse.
- Konnektivität: Wi-Fi 7, 5G, Bluetooth 6.0, NFC
- SIM-Karte(n): Dual-SIM (2 × SIM oder SIM + eSIM)
- Anschluss: USB-C 2.0
- Sicherheit: optischer Fingerabdrucksensor, 2D-Gesichtserkennung, KI-basierte Deepfake-Erkennung und Sprachnachahmungs-Erkennung für Meetings und Telefonate
Das Smartphone bietet, wie heute leider üblich, keinen Steckplatz für eine SD-Karte. Dafür ist das Gerät in Europa in zwei Speichervarianten erhältlich:
Die Benutzeroberfläche MagicOS 10 basiert auf Android 16 und ist ähnlich aufgebaut wie Apples iOS: Alle Apps befinden sich auf dem Startbildschirm, ein eigenständiges App-Menü gibt es nicht. Es ist aber möglich, die Nutzeroberfläche mit Themes, Hintergründen und Schriftarten zu personalisieren – allerdings ist vieles davon kostenpflichtig. Ich finde MagicOS intuitiv bedienbar. Routinierte Android-User sollten keinerlei Eingewöhnungszeit benötigen.

Honor/Screenshot: TURN ON
Einen Minuspunkt gibt es für die vorinstallierten Drittanbieter-Apps (Bloatware). Neben den gängigen Social-Media-Apps TikTok, Instagram und Facebook, die die meisten User ohnehin selbst installieren würden, gibt es auch einige Bloatware-Apps von Online-Händlern, Online-Booking-Unternehmen und Anbietern von Mobile-Games, auf die ich gern verzichten würde. Immerhin kannst du diese Apps problemlos deinstallieren.
Für das 600 Pro verspricht Honor sechs Jahre Android- und Sicherheitsupdates. Vorbildlich, denn: Genauso lange wird auch Honors aktuelles Flaggschiff Magic8 Pro mit Updates versorgt.
Honor AI: Spaß mit dem Bild-zu-Video-Generator
Das Honor 600 Pro ist randvoll mit KI-Features – von KI-Agenten, die auf deinen Befehl Geräteeinstellungen anpassen über vielfältige Möglichkeiten zur KI-Bildbearbeitung bis zum Live-Übersetzer für Telefonate. Wie du auf dem folgenden Foto erkennst, befindet sich auf der rechten Rahmenseite die KI-Taste, die du mit den Honor-AI-Features belegen kannst – aber auch ganz frei, beispielsweise mit der Kamera-App.

TURN ON
Mein Highlight ist der Bild-zu-Video-Generator, der aus bis zu drei Fotos kurze 8-Sekunden-Clips erzeugt, die du per Textprompt beeinflussen kannst. Die Ergebnisse sind urkomisch und teilweise ziemlich realistisch. Allerdings klappt das nur mit einer Handvoll Videos – dann meldet sich die Paywall und der Dienst wird kostenpflichtig. Leider macht Honor keine Angabe dazu, wie viele Videos du kostenfrei erstellen kannst.
Ein weiteres Highlight sind die KI-Tools für die Bildbearbeitung: Der magische Radierer ist einer der besten, die ich bislang ausprobiert habe. Objekte in Fotos lassen sich auch verschieben, zudem können Fotos per KI um bis zu 200 Prozent erweitert werden. Darüber hinaus stehen dir noch weitere Bildoptimierer und KI-Filter zur Verfügung.
Die folgende Slideshow zeigt von links nach rechts das Originalfoto, dann die von der KI bearbeitete Version, auf der ich einige Objekte, Spiegelungen und Falten in der Kleidung entfernt habe. Auf dem zweiten ist eines meiner Beine unfreiwillig muskulöser geworden. Der dritte Slide zeigt die KI-Erweiterung um 125 Prozent, bei der mir die KI ein ganz neues Gesicht generieren musste:
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Kamera: Schöne Fotos bei Tag und Nacht
Das Honor 600 Pro ist mit einem starken Kamera-Set-up ausgestattet, das sich aus den folgenden Linsen zusammensetzt.
- Hauptkamera: 200 Megapixel, f/1,9, optische Bildstabilisierung (OIS)
- Ultraweitwinkelkamera: 12 Megapixel, f/2,2,
- Telekamera: 50 Megapixel, f/2,8, OIS, mit 3,5-fachem optischen Zoom und bis zu 120-fachem Digitalzoom
- Selfiekamera: 50 Megapixel, f/2,0
Die Hauptkamera kann mich bei Tageslicht und auch bei Nacht voll überzeugen. Meine Testaufnahmen bestechen mit einer natürlichen Farbdarstellung, einer hervorragenden Schärfe und vielen Details, wie du in der folgenden Slideshow erkennst. Ich hätte mir für den Nachtmodus eine minimal stärkere Belichtung gewünscht, das ist auf diesem Niveau allerdings kein echtes Manko.
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Die Ultraweitwinkelkamera ist in Ordnung: Sie stellt Farben ebenfalls natürlich dar und zeigt viele Details, allerdings kämpft sie wie die meisten Ultraweitwinkellinsen mit Unschärfe an den Bildrändern, wie du auf dem folgenden Bild gut sehen kannst.

TURN ON
Die Periskop-Telelinse wird ab dem Zoomfaktor 3 aktiviert und bietet einen 3,5-fachen optischen Zoom sowie einen bis zu 120-fachen Digitalzoom. Ich habe die verschiedenen Zoomstufen an einer gehissten Hamburgflagge in einer Schrebergartensiedlung ausprobiert. Bis zur zehnfachen Vergrößerung kann das Honor-Smartphone meiner Meinung nach mit Premium-Handys wie dem Xiaomi 17 Ultra, das ich für TURN ON getestet habe, mithalten – danach nimmt die Qualität merklich ab.
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Die Frontkamera knipst hübsche Selfies und stellt besonders Hautfarben natürlich dar. Dasselbe gilt auch für Porträtselfies, wobei ich den Standard-Bokeh-Effekt (verschwommener Hintergrund) schwach finde. Im direkten Vergleich unten erkennt man nicht, dass das rechte Selfie eine Porträtaufnahme ist.

TURN ON
Performance: Lässt Xiaomis aktuellem Flaggschiff keine Chance
Im Inneren des Honor 600 Pro taktet mit dem Snapdragon 8 Elite von Qualcomm der Top-Prozessor aus dem Jahr 2025, flankiert wird er von 12 GB Arbeitsspeicher.
Um die System- und Grafikleistung zu beurteilen, führe ich auf meinem Testgerät zwei Benchmark-Tests durch.
- PCMark Work 3.1 Performance: Der Test simuliert Alltagsaufgaben wie Video-, Foto- und Textbearbeitung, Webbrowsing und Datenverarbeitung. Dabei misst das Benchmark-Tool den Akkuverbrauch, die Prozessortaktung und die Betriebstemperatur des Smartphones. Anschließend ergibt sich daraus ein Score, mit der sich die CPU-Leistung von Handys vergleichen lässt.
- 3DMark Wild Life Extreme Stress Test: Innerhalb von 20 Durchläufen in 20 Minuten wird ermittelt, wie sich ein Smartphone unter längerer starker Auslastung verhält. Für jeden Durchlauf ergibt sich ein Score, mit dem sich die GPU-Leistung vergleichen lässt. Außerdem prüft der Test den Akkuverbrauch und die Betriebstemperatur unter Volllast.
Im Work-3.1-Performance-Test erzielt mein Honor 600 Pro einen hohen Score von 19.875 Punkten – das ist Flaggschiff-Niveau. Zum Vergleich: Das von anderen unabhängigen Fachmagazinen und von mir selbst so hochgelobte Xiaomi 17 Ultra erzielt im TURN ON Test trotz des aktuell leistungsstärksten Qualcomm-Chips Snapdragon 8 Elite Gen 5 „nur“ 18.265 Punkte. Das Vorgängermodell Honor 400 Pro kommt im TURN ON Test auf 17.638 Punkte.

PCMark for Android/Screenshot & Collage: TURN ON
Im Wild Life Extreme Stress Test von 3DMark erzielt das Honor 600 Pro einen ebenfalls hohen Score von 6.520 Punkten bei einer Leistungsstabilität von 68,3 Prozent. Das heißt, unter Last drosselt die maximale Leistung des Geräts um etwa ein Drittel. Mit Blick auf die hohe Gesamtleistung ist das bereits ein leicht überdurchschnittlicher Wert.

3DMark/Screenshot & Collage: TURN ON
Mit bis zu 47 Grad erwärmt sich das Smartphone leider etwas zu stark. Dafür verhält es sich unter Last sehr sparsam: Während des 20-minütigen Tests sinkt der Akkustand nur um 9 Prozent.
So haben andere Smartphones abgeschnitten:
- Xiaomi 17 Ultra im TURN ON Test: 6.887 Punkte, 68,2 Prozent Leistungsstabilität, erwärmt sich auf 48 Grad
- Honor 400 Pro im TURN ON Test: 4.606 Punkte, 75,3 Prozent Leistungsstabilität, keine Angabe zur Temperatur unter Last
In der Praxis performt das Honor 600 Pro makellos: Ob Multitasking, die Ladezeiten von Websites und Dokumenten oder Gaming mit hohen Bildraten – das System arbeitet stets schnell und flüssig.
Akku: Laden mit 80 Watt
Der verbaute Akku ist mit 6.400 Milliamperestunden sehr großzügig bemessen. Entsprechend erwarte ich eine sehr lange Akkulaufzeit, die die 20-Stunden-Marke übertrifft. Tatsächlich schafft mein Testgerät im Battery-Life-Test von PCMark „nur“ 17:59 Stunden, bis der Akkustand von 100 auf 20 Prozent gesunken ist. Das ist immer noch lang, aber gemessen an der hohen Kapazität des Akkus bin ich etwas enttäuscht.

TURN ON
Das Honor 600 Pro unterstützt kabelgebundenes Aufladen mit bis zu 80 Watt. Allerdings wird kein Netzteil mitgeliefert. Mein eigenes leistungsstärkstes Netzteil hat nur 65 Watt. Eine vollständige Ladung von 0 auf 100 Prozent dauert bei meinem Testgerät exakt 60 Minuten. Reizt du die volle unterstützte Ladeleistung aus, dauert es nur noch 48 Minuten, so die Kollegen von GSMArena, die das originale SuperCharge-Netzteil von Honor verwendet haben (05/26).
Außerdem kann das Honor 600 Pro kabellos mit bis zu 50 Watt betankt werden.
Preis: Ist das noch gehobene Mittelklasse?
Honor positioniert das 600 Pro als gehobenes Mittelklasse-Smartphone, das die Lücke zwischen Mittelklasse und High-End schließen möchte. Dafür ruft der Hersteller eine stolze UVP von 999,90 Euro auf. Fraglich, ob ein Smartphone mit diesem Preisetikett überhaupt noch zur Mittelklasse gezählt werden darf.
Aktuell (Stand: 14.07.26) bekommst du das Honor 600 Pro händlerübergreifend mit einem Release-Rabatt rund 200 Euro günstiger. Es ist gut möglich, dass sich der Preis nach der anfänglichen Rabattaktion irgendwo zwischen 800 und 900 Euro einpendelt.
Zusammenfassung zum Test des Honor 600 Pro: Das Honor 600 Pro ist ein Flaggschiff-Killer
Insgesamt kann mich das Honor 600 Pro voll überzeugen. Ich mag das Design, obwohl es eindeutig von Apple inspiriert ist. Das starke OLED-Display strahlt so hell, dass die Reflexionen kaum stören. Und das Kamera-Set-up kommt fast an die aktuell besten Smartphone-Kameras heran. Die Systemperformance schlägt aktuelle Android-Topmodelle wie das Xiaomi 17 Ultra, und der Akku hält lange durch, auch wenn ich mir eine etwas längere Laufzeit versprochen hatte.

TURN ON
Die Nachteile? Mehr als überschaubar. Am meisten stört mich die vorinstallierte Bloatware. Bei günstigen Einsteiger-Smartphones kann ich mich damit abfinden, aber nicht in dieser Preisklasse. Außerdem fallen der langsame USB-C-2.0-Anschluss und die nur durchschnittliche Ultraweitwinkelkamera negativ auf.
Für den aktuellen Marktpreis mit Release-Rabatt bietet das Honor 600 Pro ein fast unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis, sodass ich das Gerät zu diesem Preis jedem empfehlen kann, der sich als Power-User, Hobbyfotograf oder Mobile-Gamer bezeichnet. Für die UVP des Herstellers finden die genannten Nutzergruppen jedoch bessere Alternativen.
Meine Bewertung: 4,5 von 5 Punkten
In vielen Städten kannst du dir dein neues Honor 600 Pro bequem und schnell in bis zu 90 Minuten nach Hause liefern lassen:
Alternativen mit guten Testergebnissen zum Honor 600 Pro
- Das Samsung Galaxy S26 ist hinsichtlich Leistung und Ausstattung auf einem vergleichbaren Niveau wie das Honor 600 Pro. Mit einem LTPO-Panel, das die Bildwiederholrate dynamisch zwischen 1 und 120 Hertz regelt, und dem siebenjährigen Update-Support hat es dem Honor-Modell sogar etwas voraus. Computer Bild (06/26) vergibt die Note „sehr gut“ (1,3).
- Auch das Xiaomi 17 bietet ein ähnliches Gesamtpaket wie das Honor 600 Pro, verfügt dafür aber mit dem Snapdragon 8 Gen 5 über die aktuelle Chip-Generation, ein LTPO-Panel und ein noch besseres Kamerasystem. Chip.de (03/26 bewertet das Handy mit „sehr gut“ (1,2).
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