Bratpfannen – das Herzstück jeder Küche
Eine gute Pfanne merkst du sofort: gleichmäßige Hitzeverteilung, kein Anbrennen, angenehmes Gewicht in der Hand. Wer einmal mit einer wirklich hochwertigen Pfanne gearbeitet hat, will danach nicht mehr zurück.
Dabei geht es beim Kauf um mehr als nur den Preis. Material, Beschichtung und die Frage, auf welchem Herd du kochst – all das beeinflusst, welche Pfanne zu dir passt.
Wer auf Induktion kocht, braucht zwingend einen magnetischen Boden; wer auf Gas steht, hat mehr Freiheiten bei der Materialwahl. Bratpfannen gibt es in drei Hauptmaterialien: Edelstahl, Gusseisen und Aluminium mit Antihaftbeschichtung.
Edelstahlpfannen sind robust, spülmaschinenfest und erzeugen beim Anbraten einen schönen Röstgrad. Gusseisen speichert Wärme außergewöhnlich gut und eignet sich perfekt für Steaks oder langsam geschmorte Gerichte – allerdings ist das Gewicht nichts für jeden.
Antihaftbeschichtete Aluminiumpfannen sind dagegen der Alltagsklassiker: leicht, pflegeleicht und ideal für Eier, Pfannkuchen oder Fisch.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Durchmesser: Für Singles oder Paare reichen 24 bis 26 cm. Wer regelmäßig für vier oder mehr Personen kocht, greift besser zu 28 oder 30 cm – sonst wird es in der Pfanne schnell eng und das Fleisch dünstet statt zu braten.
Beschichtung: Hochwertige Antihaftbeschichtungen halten bei guter Pflege mehrere Jahre. Metallbesteck ist tabu – Holz- oder Silikonwender schonen die Oberfläche deutlich.
Kratzer in der Beschichtung sind nicht nur optisch störend, sondern ein Zeichen, dass die Pfanne ausgetauscht werden sollte.
Griff und Gewicht: Ein ergonomischer, hitzebeständiger Griff macht beim täglichen Kochen einen echten Unterschied. Besonders bei schweren Gusseisenpfannen lohnt sich ein kurzer Praxistest – im Onlineshop helfen Produktgewicht und Kundenbewertungen dabei.
Ofeneignung: Planst du Gerichte, die auf dem Herd beginnen und im Ofen enden – etwa ein Frittata oder ein Rinderfilet – achte auf die maximale Temperaturangabe des Griffs. Viele Pfannen sind bis 180 °C ofengeeignet, manche bis 260 °C.
Pfannentypen für unterschiedliche Gerichte
Nicht jede Pfanne passt zu jedem Gericht. Die klassische Bratpfanne mit flachem Rand ist der Allrounder für Fleisch, Gemüse und Rührei.
Eine Grillpfanne mit Rillen erzeugt das typische Grillmuster und lässt Fett besser ablaufen – praktisch, wenn du keinen Kontakt-Grill nutzen möchtest, aber trotzdem das Aroma vom Grill willst. Crêpe-Pfannen sind flach und dünnwandig, damit der Teig gleichmäßig dünn ausläuft.
Wer häufig Crêpes macht, kann auch einen Crepe-Maker in Betracht ziehen – das spart Übung beim Wenden. Für asiatische Gerichte wie Wok-Gemüse oder gebratenen Reis ist eine Wok-Pfanne mit hohem Rand die bessere Wahl, weil du die Zutaten schwenken kannst, ohne dass etwas aus der Pfanne fliegt.
Schmorpfannen mit höherem Rand und Deckel vereinen Bratpfanne und Schnellkochtopf in gewisser Weise – sie eignen sich für Ragouts, Currys und alles, was länger bei milder Hitze ziehen soll.
Marken und Qualitätsstufen im Überblick
Tefal ist eine der bekanntesten Pfannenmarken überhaupt. Die Töpfe und Pfannen von Tefal stehen für zuverlässige Antihaftbeschichtungen und ein breites Sortiment von der Einsteigerpfanne bis zur Profiline.
Besonders beliebt ist der Thermo-Spot-Indikator, der anzeigt, wann die Pfanne die ideale Brattemperatur erreicht hat. Neben Tefal hat sich Ninja in den letzten Jahren als starke Alternative etabliert. Ninja-Pfannen überzeugen durch besonders strapazierfähige Beschichtungen und moderne Designs.
Wer von Ninja bereits einen Air Fryer besitzt, findet hier eine passende Ergänzung für die Küche. Für alle, die auf Induktion kochen: Ein Induktionskochfeld von Siemens und eine induktionsgeeignete Pfanne sind eine Kombination, die in puncto Energieeffizienz und Reaktionsgeschwindigkeit kaum zu übertreffen ist.
Pflege und Lebensdauer
Antihaftpfannen mögen keine extremen Temperaturen ohne Inhalt – eine leere Pfanne auf voller Stufe aufzuheizen zerstört die Beschichtung dauerhaft. Gusseisenpfannen dagegen müssen nach dem Waschen gut getrocknet und leicht eingeölt werden, damit sie nicht rosten.
Wer eine elektrische Kochplatte nutzt, sollte auf Pfannen mit ebenem Boden achten – gewölbte Böden übertragen die Hitze ungleichmäßig und verlängern die Garzeit unnötig. Auf einem Ceranfeld gilt dasselbe: Schleifspuren durch raue Pfannenböden lassen sich kaum entfernen, also lieber auf Modelle mit poliertem oder beschichtetem Boden setzen.
Wer nach dem Braten gelegentlich auf fettarmes Kochen umsteigen möchte, findet mit einer Friteuse oder elektrischen Küchengeräten sinnvolle Ergänzungen für die Küche.
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Viele Pfannen sind als Set erhältlich – wer gleich mehrere Größen benötigt, fährt damit oft günstiger als mit Einzelkäufen. Schau dich jetzt um und finde die Pfanne, die zu deinem Kochstil passt.